Erste Hilfe auf dem Schulhof

Im Schuljahr 2016/17 waren an der Realschule Neufahrn 11 ausgebildete Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter bei Unfällen und Verletzungen einsatzbereit. Die Aus- bzw. Weiterbildung des Teams übernahm das Rote Kreuz Landshut.

Die Gruppe ist mit roten T-Shirts, einer Sanitätstasche für ihre Arbeit auf dem Schulhof und einem Erste-Hilfe-Koffer für das Krankenzimmer ausgestattet. Während den Pausen sind zwei Schulsanitäter im Krankenzimmer anzutreffen. Doch auch bei Unfällen oder Verletzungen im Schulalltag sind sie zur Stelle, um sich um die Erstversorgung ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler kümmern.

Die Schulsanis treffen sich in regelmäßigen Abständen unter der Leitung von Frau Hofstetter. In diesen Treffen wird über vergangene Einsätze gesprochen, Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeübt und Einsatzpläne für Veranstaltungen erstellt.

 

Einen Rettungswagen von innen betrachtet

Am 17.06.2013 bekamen die Schulsanitäter der Realschule Neufahrn einen interessanten Einblick in das Rettungswesen: Eine Rettungssanitäterin des Roten Kreuzes aus Rottenburg führte einen Rettungswagen vor und berichtete über den Sanitätsdienst.

Den 10 Nachwuchssanitätern und ihrer Leiterin Frau Schindler wurde die Ausstattung und die Funktionen eines Rettungswagens erklärt. Dabei ging Frau Besl, früher selbst Schülerin der Realschule Neufahrn, sehr praxisnah vor. So wurde ein EKG einer Schülerin aufgezeichnet, das Pulsoximeter verwendet, eine Halskrause angelegt oder auch die Vakuummatratze angepasst. Andere bis dahin für die Gruppe unbekannte Rettungsmittel, wie Schaufeltrage oder Intubationsbesteck, bekamen sie ebenfalls mit erklärenden Worten zu Gesicht. Zudem erfuhren die Schülerinnen und  Schüler viel über den Ablauf von Rettungseinsätzen. Anschließend wurden ihnen verschiedene Möglichkeiten zum Engagement in einer Hilfsorganisation aufgezeigt. Das Ende bildete die geduldige Beantwortung aller Fragen, die den Schülern noch am Herzen lagen.

Abschließend waren sich die Schüler einig: auch wenn wohl viele Mitschüler an diesem heißen Sommernachmittag im Freibad waren – die freiwillige Investition der Freizeit hat sich durch diese neuen Eindrücken und Informationen gelohnt.