
Wie hängen Klimawandel und Energieversorgung zusammen – und wie lässt sich die Zukunft nachhaltiger gestalten? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe der Staatlichen Realschule Neufahrn bei drei Projekttagen der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher (IJF). Zu Beginn setzten sich die Jugendlichen mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels auseinander. Sie untersuchten, woher die zusätzlichen CO₂-Emissionen stammen, welche Länder besonders viel davon verursachen und wie sich der eigene CO₂-Fußabdruck verringern lässt. Anschließend wurde experimentiert und getüftelt: An verschiedenen Stationen erforschten die Teams unter anderem die Funktionsweise von Photovoltaik und Windkraft sowie Möglichkeiten einer intelligenten Energieversorgung. Ihr erworbenes Wissen konnten die Neuntklässler beim Bau eines eigenen Modelldorfes auf einer fiktiven Insel im Pazifik anwenden. Dabei galt es, vorgegebene energietechnische Bedingungen zu erfüllen und zugleich die Wünsche der Dorfbewohner zu berücksichtigen. Gefragt waren kreative Ideen, technisches Verständnis und die Fähigkeit, gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Eine besondere Herausforderung wartete beim digitalen Escape Game unter dem Motto „Rettet das Jugendzentrum!“. Um die Mission erfolgreich abzuschließen, mussten die Jugendlichen knifflige Rätsel lösen und ihre bisherigen Erkenntnisse einbringen. Ob im Solarpark, im KI-Zentrum oder im Robotik-Institut – überall waren logisches Denken und Teamarbeit gefragt. Auch bei der Planung eines eigenen Makerspace konnten die Schülerinnen und Schüler ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die Projekttage verbanden naturwissenschaftliches Wissen mit praktischen Experimenten und digitalen Herausforderungen. Dabei erhielten die Jugendlichen spannende Einblicke in innovative Zukunftstechnologien und entdeckten, wie Forschung und gemeinschaftliches Engagement zu einer nachhaltigeren Energieversorgung beitragen können.
